Chorproben immer Mittwoch von 19:45 - 22:00 Uhr - Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen 
Sängerinnen und Sänger, die bei einem unserer Projekte mitmachen möchten, melden sich bei Dr. Birgit Hummel, Vorstand des Beethovenchores Email  vorstand@beethovenchor-lu.de oder Eckart Meyer, Webmaster des Beethovenchores Telefon 06202/40 94 694  Email  webmaster@beethovenchor-lu.de Anmerkung: Kopieren Sie die obige Emailadresse und fügen diese in das Adressfeld einer neuen Email ein oder notieren Sie sich die Emailadresse, da diese zur Vermeidung von SPAM kein anklickbarer Link ist)
Projekte
Konzert am Sonntag 16. Dezember 2018   18:00 Uhr Pfalzbaubühnen Ludwigshafen (Konzertsaal) Josef Gabriel Rheinberger Der Stern von Bethlehem Weihnachtsoratorium für Chor, Soli und Orchester Felix Mendelssohn-Bartholdy 42. Psalm  ‚Wie der Hirsch schreit‘ Psalmkantate für Chor, Soli und Orchester Der Stern von Bethlehem:  Auf der sprachlichen Ebene zeichnet das Werk zunächst im ersten Stück („Die Erde schweigt“)  ein weites Tableau der Weihnacht: Alles erwartet den Heiland. Im zweiten Satz („O segne die Weide“) wird kurz die Historie des Volkes Israel aus dem Munde der Hirten skizziert. Der dritte Satz („Fürchtet Euch nicht!“) beginnt mit einem Sopransolo. Der Engel verkündet das Kommen des Heilands. Der Satz steigert sich zu einem mächtigen Alleluja durch den Chor. Das vierte Stück („Der Lichtglanz schwindet“) zeichnet ein Bild von den zur Krippe wandernden Hirten. Der fünfte Satz („Gotteskind, wir beten Dich an“) vergegenwärtigt die Verehrung durch die Hirten, die zur Krippe gekommen sind. Kontrastreich ist der sechste Satz („Zerstreuet euch, stürmende Wolken“). Die Weisen aus dem Morgenland reisen zur Krippe. Hier ist vor allem das „trabende“ Metrum des Orchesters hervorzuheben, in dem die Bewegung der Kamele zu hören ist. Zu höchster Dramatik steigert sich dieser Satz, als die Weisen an Herodes Palast abgewiesen werden und auch den Stern nicht mehr erblicken. Erst als sie die Stadt verlassen, erstrahlt er wieder und bleibt über der Krippe stehen. Lieblich dagegen wirkt der siebente Satz („O König du im armen Stall“). Die Weisen sind nach ihrer dramatischen Reise angekommen und beten das Christuskind an. Im achten Satz („Stille ist’s im heil’gen Raum“) sinnt Maria, nunmehr alleine mit Joseph und ihrem Kind, über das Wunder ihres Kindes nach und wiederholt ihr Bekenntnis „Magnificat!“. Der letzte Satz („Die Erde schweigt“) greift sowohl auf der Textebene als auch musikalisch das Thema des Eingangssatzes auf, der Kreis schließt sich. Nur die letzte Strophe weicht ab vom Text des Eingangschores. Überraschend wechselt der Satz vom bekannten Motiv in eine strahlende Fuge („Frohlocke, Welt, …“). Mendelssohn 42. Psalm: Am 28. März 1837 heiratete Felix Mendelssohn Bartholdy die Pfarrerstochter Cécile Jeanrenaud, eine Person, die der Biograf Sebastian Hensel mit den Worten charakterisierte: „[...] ihr Umgang war so wohltuend ruhig, so erquickend wie die reine Himmelsluft oder das frische Quellwasser“. Gerade der Vergleich mit dem „frischen Quellwasser“ ist bezeichnend, denn Mendelssohns Vertonung des 42. Psalms entstand größtenteils während seiner Hochzeitsreise, die das junge Ehepaar u. a. durch das Elsass und den Schwarzwald führte. Der erste, zweite und sechste Satz entstanden in Freiburg im Breisgau, der Schlusschor wurde Ferdinand Hiller zufolge später in Leipzig angefügt. Die Uraufführung der ersten Fassung (mit dem jetzigen Chor Nr. 4 als Schlusschor) fand am 1. Januar 1838 im Leipziger Gewandhaus statt; im Frühjahr des gleichen Jahres folgte die überarbeitete, endgültige Fassung. Die Psalmkantate wurde zu Lebzeiten des Komponisten häufig aufgeführt und auch vom selbstkritischen Mendelssohn als eine seiner besten Kirchenkompositionen eingeschätzt. Robert Schumann urteilte, das Werk sei „die höchste Stufe, die er [Mendelssohn] als Kirchenkomponist, ja die neuere Kirchenmusik überhaupt, erreicht hat“. Der   wunderbar   weichgetönte   Eingangschor   verarbeitet   das   vom   Chor-Alt   vorgestellte   Thema   kontrapunktisch,   mit   homophon   bekräftigenden Einwürfen   und   einem   verinnerlichten   a-cappella-Abschnitt   am   Schluss.   In   den   beiden   folgenden   Arien   führt   der   Solo-Sopran   zunächst   einen Dialog   mit   der   Oboe   nach   dem   Vorbild   der   Arien   Bachs,   danach   mit   dem   Frauenchor.   Ein   affirmativer   Chor,   der   Elemente   der   Mehrchörigkeit aufnimmt,   bildet   den   Mittelteil   des   Werks,   dem   sich   ein   Quintett   des   Solo-Soprans   mit   den   Männerstimmen   anschließt.   Der   an   Händel gemahnende   Schlusschor   nimmt   das   Thema   des   vierten   Teils   wieder   auf   und   mündet   in   eine   breit   angelegte   Fuge   auf   den   Text   „Preis   sei   dem Herrn“, die dem Psalmtext quasi als Gloria Patri, als kleine Doxologie, angefügt ist. Mendelssohn   vertonte   den   Text   des   Psalms   nahezu   vollständig.   Lediglich   Vers   1   und   7b,   letzterer   mit   inhaltlich   unwichtigen   geographischen Angaben,   fehlen   vollständig;   ferner   wurde   Vers   11,   der   einige   frühere   Stellen   wieder   aufgreift,   durch   wörtliche   Wiederholungen   ersetzt. Außerdem fügte Mendelssohn in seiner Schlussfuge eben jenes „Preis sei dem Herrn“ an. Bleibt am Schluss die Frage, warum das Werk eine derartige Popularität erlangt hat? Die Antwort hierauf ist nicht so schwer, denn Mendelssohn entwirft in dieser Psalmkantate ein tief empfundenes Bild von Sehnsucht und Suche nach Gott, die in Trost und Gottvertrauen Erfüllung findet. Mag auch die Inbrunst nicht so „wild“ sein wie es der Text möglich machen würde, so ist ihre unendliche und ergreifende Tiefe in jedem Ton zu hören und zu spüren, und zwar in einer Weise, die zu Herzen geht. Mitwirkende Hannah Gries, Sopran Richard Logiewa, Bariton David Geier, Maximilian Vogt (Tenor) - Adolph Seidel (Bass) Kurpfälzisches Kammerorchester Leitung: Tristan Meister
Vorschau auf weitere Projekte 16. Juni 2019 Georg Friedrich Händel “Judas Maccabäus” Oratorium in 3 Akten für Soli, Chor und Orchester Johanna Beier - Sopran Nora Steuerwald - Alt Daniel Schreiber - Tenor Niklaus Fluck - Bass Kammerphilharmonie Mannheim Musikalische Leitung: Tristan Meister 12.  Januar 2020 zum Beethoven-Jahr (250. Geburtstag) Ludwig van Beethoven “Missa solemnis” für Soli, Chor und Orchester Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Musikalische Leitung: Tristan Meister Herbst 2020 Ludwig van Beethoven C-Dur Messe Chorfantasie
Chorproben jeden Mittwoch von 19:45-22:00 Uhr Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen
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Vorschau auf weitere Projekte 16. Juni 2019 Georg Friedrich Händel “Judas Maccabäus” Oratorium in 3 Akten für Soli, Chor und Orchester Johanna Beier - Sopran Nora Steuerwald - Alt Daniel Schreiber - Tenor Niklaus Fluck - Bass Kammerphilharmonie Mannheim Musikalische Leitung: Tristan Meister 12. Januar 2020 zum Beethoven-Jahr Ludwig van Beethoven “Missa solemnis” Herbst 2020 Ludwig van Beethoven C-Dur Messe Chorfantasie
Konzert am Sonntag 16. Dezember 2018   18 Uhr Pfalzbaubühnen Ludwigshafen (Konzertsaal) Josef Gabriel Rheinberger Der Stern von Bethlehem            Weihnachtsoratorium für Chor, Soli und Orchester Felix Mendelssohn-Bartholdy 42. Psalm  ‚Wie der Hirsch schreit‘   Psalmkantate für Chor, Soli und Orchester Der Stern von Bethlehem:  Auf der sprachlichen Ebene zeichnet das Werk zunächst im ersten Stück („Die Erde schweigt“)  ein weites Tableau der Weihnacht: Alles erwartet den Heiland. Im zweiten Satz („O segne die Weide“) wird kurz die Historie des Volkes Israel aus dem Munde der Hirten skizziert. Der dritte Satz („Fürchtet Euch nicht!“) beginnt mit einem Sopransolo. Der Engel verkündet das Kommen des Heilands. Der Satz steigert sich zu einem mächtigen Alleluja durch den Chor. Das vierte Stück („Der Lichtglanz schwindet“) zeichnet ein Bild von den zur Krippe wandernden Hirten. Der fünfte Satz („Gotteskind, wir beten Dich an“) vergegenwärtigt die Verehrung durch die Hirten, die zur Krippe gekommen sind. Kontrastreich ist der sechste Satz („Zerstreuet euch, stürmende Wolken“). Die Weisen aus dem Morgenland reisen zur Krippe. Hier ist vor allem das „trabende“ Metrum des Orchesters hervorzuheben, in dem die Bewegung der Kamele zu hören ist. Zu höchster Dramatik steigert sich dieser Satz, als die Weisen an Herodes Palast abgewiesen werden und auch den Stern nicht mehr erblicken. Erst als sie die Stadt verlassen, erstrahlt er wieder und bleibt über der Krippe stehen. Lieblich dagegen wirkt der siebente Satz („O König du im armen Stall“). Die Weisen sind nach ihrer dramatischen Reise angekommen und beten das Christuskind an. Im achten Satz („Stille ist’s im heil’gen Raum“) sinnt Maria, nunmehr alleine mit Joseph und ihrem Kind, über das Wunder ihres Kindes nach und wiederholt ihr Bekenntnis „Magnificat!“. Der letzte Satz („Die Erde schweigt“) greift sowohl auf der Textebene als auch musikalisch das Thema des Eingangssatzes auf, der Kreis schließt sich. Nur die letzte Strophe weicht ab vom Text des Eingangschores. Überraschend wechselt der Satz vom bekannten Motiv in eine strahlende Fuge („Frohlocke, Welt, …“). Mendelssohn 42. Psalm: Am 28. März 1837 heiratete Felix Mendelssohn Bartholdy die Pfarrerstochter Cécile Jeanrenaud, eine Person, die der Biograf Sebastian Hensel mit den Worten charakterisierte: „[...] ihr Umgang war so wohltuend ruhig, so erquickend wie die reine Himmelsluft oder das frische Quellwasser“. Gerade der Vergleich mit dem „frischen Quellwasser“ ist bezeichnend, denn Mendelssohns Vertonung des 42. Psalms entstand größtenteils während seiner Hochzeitsreise, die das junge Ehepaar u. a. durch das Elsass und den Schwarzwald führte. Der erste, zweite und sechste Satz entstanden in Freiburg im Breisgau, der Schlusschor wurde Ferdinand Hiller zufolge später in Leipzig angefügt. Die Uraufführung der ersten Fassung (mit dem jetzigen Chor Nr. 4 als Schlusschor) fand am 1. Januar 1838 im Leipziger Gewandhaus statt; im Frühjahr des gleichen Jahres folgte die überarbeitete, endgültige Fassung. Die Psalmkantate wurde zu Lebzeiten des Komponisten häufig aufgeführt und auch vom selbstkritischen Mendelssohn als eine seiner besten Kirchenkompositionen eingeschätzt. Robert Schumann urteilte, das Werk sei „die höchste Stufe, die er [Mendelssohn] als Kirchenkomponist, ja die neuere Kirchenmusik überhaupt, erreicht hat“. Der    wunderbar    weichgetönte    Eingangschor    verarbeitet    das    vom Chor-Alt     vorgestellte     Thema     kontrapunktisch,     mit     homophon bekräftigenden    Einwürfen    und    einem    verinnerlichten    a-cappella- Abschnitt   am   Schluss.   In   den   beiden   folgenden   Arien   führt   der   Solo- Sopran   zunächst   einen   Dialog   mit   der   Oboe   nach   dem   Vorbild   der Arien   Bachs,   danach   mit   dem   Frauenchor.   Ein   affirmativer   Chor,   der Elemente   der   Mehrchörigkeit   aufnimmt,   bildet   den   Mittelteil   des Werks,     dem     sich     ein     Quintett     des     Solo-Soprans     mit     den Männerstimmen       anschließt.       Der       an       Händel       gemahnende Schlusschor    nimmt    das    Thema    des    vierten    Teils    wieder    auf    und mündet   in   eine   breit   angelegte   Fuge   auf   den   Text   „Preis   sei   dem Herrn“,     die     dem     Psalmtext     quasi     als     Gloria     Patri,     als     kleine Doxologie, angefügt ist. Mendelssohn    vertonte    den    Text    des    Psalms    nahezu    vollständig. Lediglich     Vers     1     und     7b,     letzterer     mit     inhaltlich     unwichtigen geographischen   Angaben,   fehlen   vollständig;   ferner   wurde   Vers   11, der     einige     frühere     Stellen     wieder     aufgreift,     durch     wörtliche Wiederholungen   ersetzt.   Außerdem   fügte   Mendelssohn   in   seiner Schlussfuge eben jenes „Preis sei dem Herrn“ an. Bleibt am Schluss die Frage, warum das Werk eine derartige Popularität erlangt hat? Die Antwort hierauf ist nicht so schwer, denn Mendelssohn entwirft in dieser Psalmkantate ein tief empfundenes Bild von Sehnsucht und Suche nach Gott, die in Trost und Gottvertrauen Erfüllung findet. Mag auch die Inbrunst nicht so „wild“ sein wie es der Text möglich machen würde, so ist ihre unendliche und ergreifende Tiefe in jedem Ton zu hören und zu spüren, und zwar in einer Weise, die zu Herzen geht. Mitwirkende Hannah Gries, Sopran Richard Logiewa, Bariton David Geier, Maximilian Vogt (Tenor) - Adolph Seidel (Bass) Kurpfälzisches Kammerorchester Leitung: Tristan Meister