Chorproben immer Mittwoch von 19:45 - 22:00 Uhr - Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen 
Sängerinnen und Sänger, die bei einem unserer Projekte mitmachen möchten, melden sich bei Dr. Birgit Hummel, Vorstand des Beethovenchores Email  vorstand@beethovenchor-lu.de oder Eckart Meyer, Webmaster des Beethovenchores Telefon 06202/40 94 694  Email  webmaster@beethovenchor-lu.de Anmerkung: Kopieren Sie die obige Emailadresse und fügen diese in das Adressfeld einer neuen Email ein oder notieren Sie sich die Emailadresse, da diese zur Vermeidung von SPAM kein anklickbarer Link ist)
Projekte
Vorschau auf weitere Projekte 12.  Januar 2020 zum Beethoven-Jahr (250. Geburtstag) Pfalzbau Ludwigshafen (Konzertsaal) Ludwig van Beethoven “Missa solemnis” für Soli, Chor und Orchester Julia Grüter - Hanna Roos Robert Franke - Manfred Bittner Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Musikalische Leitung: Tristan Meister Anlass    für    die    Entstehung    des    Werks    war    die    bevorstehende Inthronisation     des     Erzherzogs     Rudolph     von     Österreich     als Erzbischof   von   Olmütz.   Beethoven   wollte   seinem   Schüler,   Freund und    Mentor    eine    musikalische    Gabe    »zur    Verherrlichung    des feierlichen    Tages«    schenken.    Doch    das    festliche    Ereignis    fand ohne   die   neue   Messe   statt,   der   Komponist   war   nicht   fertig   geworden   –   weil   er   mit   einem   Werk   rang,   das   den   Rahmen   der   Gattung sprengen   sollte.   Beethoven   vereint   in   seiner   Missa,   die   vier   Jahre   nach   Rudolphs   Amtseinführung   erstmals   vollständig   aufgeführt wurde,   katholische   Liturgie   und   dramatische   Ausdruckskraft,   kontemplative   Andacht   und   hymnischen   Gestus,   archaische   Elemente und    symphonische    Gestaltung    zu    einem    monumentalen    Kunstwerk,    das    der    Komponist    selbst    als    »das    gelungenste    seiner Geistesprodukte«   bezeichnete.   Kongenial   ist   die   Durchdringung   von   Text   und   Musik,   im   Credo   beispielsweise   verleiht   er   dem   »Et incarnatus   est«   durch   die   Verwendung   kirchentonaler   Wendungen   mystische   Intensität,   bei   der   Bitte   »Dona   nobis   pacem«   im Agnus Dei   erinnert   er   mit   aufmarschierenden   Militärfanfaren   daran,   wie   bedroht   der   Frieden   ist. Alte   Satztechniken   der   Palestrina-Zeit   und des Barock wie imitatorische und fugierte Stimmführung verknüpft er mit den modernen Prinzipien der Symphonie. Beethoven   selbst   sah   in   dem   Werk   mehr   als   eine   Messe,   es   könne   –   so   in   Briefen   an   Goethe   und   Friedrich   Zelter   –   »auch   als Oratorium   gegeben   werden«.   Doch   egal   ob   Messe,   Oratorium   oder   Chorsymphonie,   die   Intention   des   Komponisten   war   es,   »bei   den Singenden als bei den Zuhörenden religiöse Gefühle zu erwecken und dauernd zu machen«. 21. Juni 2020 Pfalzbau Ludwigshafen (Theatersaal) Ludwig van Beethoven C-Dur Messe Chorfantasie Sinfonieorchester der Musikschule Ludwigshafen Musikalische  Leitung: Tristan Meister
Konzert am Sonntag 16. Juni 2019   18 Uhr Friedenskirche Ludwigshafen Georg Friedrich Händel JUDAS MACCABÄUS Oratorium in 3 Akten für Soli, Chor und Orchester Das   Oratorium   erzählt   die   Geschichte   vom   Kampf   der   Juden   gegen   die   Herrschaft   der   Seleukiden.   Aber   nur   auf   der   Oberfläche:   Im   Hintergrund steht    die    damals    hochaktuelle    politische   Auseinandersetzung    zwischen    den    schottischen    Jakobiten    unter    Führung    des    katholischen    Stuart- Vertreters    Charles    Edward    und    den    königstreuen    Regierungstruppen.    Nachdem    die    aufständischen    Jakobiten    am    16.   April    1746    endgültig geschlagen   worden   waren,   machte   sich   Georg   Friedrich   Händel   daran,   ein   Oratorium   zur   Huldigung   des   siegreichen   Feldherrn   Wilhelm   August, Herzog von Cumberland, zu verfassen. In   bekanntem   Händelschen   Tempo   war   das   vollständig   instrumentierte   Werk   bereits   am   11.   August   1746   fertig   -   fünf   Wochen   nach   Arbeitsbeginn. Die   Uraufführung   fand   jedoch   erst   am   1.   April   1747   im   Theatre   Royal   in   Covent   Garden   in   London   statt.   Schnell   wurde   Judas   Maccabaeus   zu Händels populärstem Oratorium, was den Komponisten dazu verführte, sein Ursprungswerk mit weiteren Nummern anzureichern. Die   Handlung   ist   simpel   und   heroisch.   Nach   dem   Tod   des   Vaters   des   Judas   Maccabaeus   verkündet   der   Hohepriester   Simon,   dass   Gott   in   einer Offenbarung Judas Maccabaeus zum Nachfolger bestimmt hat. Er werde die Israeliten zum Sieg führen. Die   Israeliten   gehen   siegreich   aus   der   Schlacht   gegen   Samaria   und   Syrien   hervor   und   kehren   zurück. Aber   in   die   Preisgesänge   für   Judas   bricht   die Nachricht   herein,   dass   Ägypten   neue   Kriegspläne   schmiedet.   Den   zunächst   verweifelten   Israeliten   entgegnet   Simon,   die   neue   Plage   sei   nicht   zu ihrem Verderben, sondern zu ihrer Züchtigung ausgesandt. Judas ruft erneut zur Schlacht, die Israeliten folgen. Auch   in   dieser   Schlacht   bleibt   Judas   Maccabaeus   siegreich.   Er   ermahnt   die   Israeliten,   auch   in   der   Stunde   des   Sieges   der   Gefallenen   zu   gedenken. Außerdem   kommt   es   zu   einer   dauerhaften   Befriedung:   Eupolemus,   der   jüdische   Gesandte   in   Rom,   berichtet   von   einem   Bündnis   mit   Rom,   das   die Unabhängigkeit Judäas sichert. Mit Lob- und Dankgesängen endet das Oratorium. Die   Handlung   bot   Händel   die   Möglichkeit   zu   starken   und   inhaltlich   schlüssigen   musikalischen   Kontrastierungen.   Das   Oratorium   enthält   farbenreiche Arien, anrührende Klagegesänge und strahlende Triumph-Chöre. Johanna Beier - Sopran Nora Steuerwald - Alt Daniel Schreiber - Tenor Nikolaus Fluck - Bass Kammerphilharmonie Mannheim Leitung: Tristan Meister
Die Proben beginnen am 9. Januar 2019 jeden Mittwoch von 19:45-22:00 Uhr in der Aula der Rheinschule, Mundenheimer Str. 220/Ecke Rottstraße. Neue Sänger/innen und Projektsänger sind herzlich willkommen
Chorproben jeden Mittwoch von 19:45-22:00 Uhr Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen
Sängerinnen    und    Sänger,    die    bei    einem    unserer Projekte mitmachen möchten, melden sich bei Dr. Birgit Hummel, Vorstand des Beethovenchores Email  vorstand@beethovenchor-lu.de oder Eckart Meyer, Webmaster des Beethovenchores Telefon 06202/40 94 694  Email  webmaster@beethovenchor-lu.de Anmerkung: Kopieren Sie die obige Emailadresse und fügen diese in das Adressfeld einer neuen Email ein oder notieren Sie sich die Emailadresse, da diese zur Vermeidung von SPAM kein anklickbarer Link ist)
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Vorschau auf weitere Projekte 12. Januar 2020 zum Beethoven-Jahr Pfalzbau Ludwigshafen (Konzertsaal) Ludwig van Beethoven “Missa solemnis” Julia Grüter - Hanna Roos Robert Franke - Manfred Bittner Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Leitung: Tristan Meister Anlass für die Entstehung des Werks war die bevorstehende Inthronisation des Erzherzogs Rudolph von Österreich als Erzbischof von Olmütz. Beethoven wollte seinem Schüler, Freund und Mentor eine musikalische Gabe »zur Verherrlichung des feierlichen Tages« schenken. Doch das festliche Ereignis fand ohne die neue Messe statt, der Komponist war nicht fertig geworden – weil er mit einem Werk rang, das den Rahmen der Gattung sprengen sollte. Beethoven vereint in seiner Missa, die vier Jahre nach Rudolphs Amtseinführung erstmals vollständig aufgeführt wurde, katholische Liturgie und dramatische Ausdruckskraft, kontemplative Andacht und hymnischen Gestus, archaische Elemente und symphonische Gestaltung zu einem monumentalen Kunstwerk, das der Komponist selbst als »das gelungenste seiner Geistes-produkte« bezeichnete. Kongenial ist die Durchdringung von Text und Musik, im Credo beispielsweise verleiht er dem »Et incarnatus est« durch die Verwendung kirchentonaler Wendungen mystische Intensität, bei der Bitte »Dona nobis pacem« im Agnus Dei erinnert er mit aufmarschierenden Militärfanfaren daran, wie bedroht der Frieden ist. Alte Satztechniken der Palestrina-Zeit und des Barock wie imitatorische und fugierte Stimmführung verknüpft er mit den modernen Prinzipien der Symphonie. Beethoven selbst sah in dem Werk mehr als eine Messe, es könne – so in Briefen an Goethe und Friedrich Zelter – »auch als Oratorium gegeben werden«. Doch egal ob Messe, Oratorium oder Chorsymphonie, die Intention des Komponisten war es, »bei den Singenden als bei den Zuhörenden religiöse Gefühle zu erwecken und dauernd zu machen«. 21. Juni  2020 Pfalzbau Ludwigshafen (Theatersaal Ludwig van Beethoven C-Dur Messe Chorfantasie Sinfonieorchester der Musikschule Ludwigshafen Leitung: Tristan Meister
Konzert am Sonntag 16. Juni 2019   18 Uhr Friedenskirche Ludwigshafen Georg Friedrich Händel Judas Maccabäus Oratorium in 3 Akten für Soli, Chor und Orchester Das    Oratorium    erzählt    die    Geschichte    vom    Kampf    der Juden   gegen   die   Herrschaft   der   Seleukiden.   Aber   nur   auf der      Oberfläche:      Im      Hintergrund      steht      die      damals hochaktuelle   politische   Auseinandersetzung   zwischen   den schottischen    Jakobiten    unter    Führung    des    katholischen Stuart-Vertreters    Charles    Edward    und    den    königstreuen Regierungstruppen.   Nachdem   die   aufständischen   Jakobiten am    16.   April    1746    endgültig    geschlagen    worden    waren, machte   sich   Georg   Friedrich   Händel   daran,   ein   Oratorium zur   Huldigung   des   siegreichen   Feldherrn   Wilhelm   August, Herzog von Cumberland, zu verfassen. In    bekanntem    Händelschen    Tempo    war    das    vollständig instrumentierte   Werk   bereits   am   11. August   1746   fertig   -   fünf Wochen   nach   Arbeitsbeginn.   Die   Uraufführung   fand   jedoch erst   am   1. April   1747   im   Theatre   Royal   in   Covent   Garden   in London   statt.   Schnell   wurde   Judas   Maccabaeus   zu   Händels populärstem     Oratorium,     was     den     Komponisten     dazu verführte,     sein     Ursprungswerk     mit     weiteren     Nummern anzureichern. Die   Handlung   ist   simpel   und   heroisch.   Nach   dem   Tod   des Vaters   des   Judas   Maccabaeus   verkündet   der   Hohepriester Simon,   dass   Gott   in   einer   Offenbarung   Judas   Maccabaeus zum   Nachfolger   bestimmt   hat.   Er   werde   die   Israeliten   zum Sieg führen. Die    Israeliten    gehen    siegreich    aus    der    Schlacht    gegen Samaria   und   Syrien   hervor   und   kehren   zurück.   Aber   in   die Preisgesänge   für   Judas   bricht   die   Nachricht   herein,   dass Ägypten     neue     Kriegspläne     schmiedet.     Den     zunächst verweifelten   Israeliten   entgegnet   Simon,   die   neue   Plage   sei nicht    zu    ihrem    Verderben,    sondern    zu    ihrer    Züchtigung ausgesandt.   Judas   ruft   erneut   zur   Schlacht,   die   Israeliten folgen. Auch   in   dieser   Schlacht   bleibt   Judas   Maccabaeus   siegreich. Er   ermahnt   die   Israeliten,   auch   in   der   Stunde   des   Sieges der   Gefallenen   zu   gedenken.   Außerdem   kommt   es   zu   einer dauerhaften   Befriedung:   Eupolemus,   der   jüdische   Gesandte in    Rom,    berichtet    von    einem    Bündnis    mit    Rom,    das    die Unabhängigkeit       Judäas       sichert.       Mit       Lob-       und Dankgesängen endet das Oratorium. Die   Handlung   bot   Händel   die   Möglichkeit   zu   starken   und inhaltlich   schlüssigen   musikalischen   Kontrastierungen.   Das Oratorium    enthält    farbenreiche    Arien,    anrührende    Klage- gesänge und strahlende Triumph-Chöre. Johanna Beier - Sopran Nora Steuerwald - Alt Daniel Schreiber - Tenor Nikolaus Fluck - Bass Kammerphilharmonie Mannheim Leitung: Tristan Meister
Die Proben beginnen am 9. Januar 2019 jeden Mittwoch von 19:45-22:00 Uhr in der Aula der Rheinschule, Mundenheimer Str. 220/Ecke Rottstraße. Neue Sänger/innen und Projektsänger sind herzlich willkommen