Chorproben immer Mittwoch von 19:45 - 22:00 Uhr - Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen
Rheinfpalz, 25. April 2016 Hohen Ansprüchen Genüge getan - der Beethovenchor mit ELIAS im Ludwigshafener Pfalzbau Mit seinem jüngsten Projekt hat der Beethovenchor Ludwigshafen erneut eine strenge hohe Herausforderung erfolgreich bestanden, stellt doch Mendelssohns Oratorium ELIAS hohe Ansprüche an die Ausführenden. Der durch den Chor der Musikalischen Gesellschaft Glasbena matica Ljubljana verstärkte Beethovenchor überzeugte durch ausgeglichenen, abgerundeten Klang, intensive, akzent- und kontrastfreudige Musizierhaltung und bei den beiden monumentalen Fugen, am Ende des ersten Teils und zum Schluss, durch gezielte Linienführung bei durchsichtigem Chorklang. Mannheimer Morgen, 26. April 2016 Konzert im Gedenken an Klaus Arp - Beethovenchor führt im Pfalzbau den ELIAS auf Die ersten Töne von Mendelssohns Oratorium ELIAS ertönen. Diese tragen bereits den mitreißenden Charakter des Werkes. Unter der Leitung von Judith Kubitz führen der Beethovenchor Ludwigshafen und die Baden-Badener Philharmonie dort den ELIAS auf. Mit einem vollen Klang und einer feierlichen Atmosphäre gelingt es ihnen, das Publikum zu überzeugen. Badische Neueste Nachrichten, 25. April 2016 Kapellmeisterin spornt Laienschor zu Höchstleistung an - Judith Kubitz leitet Aufführung des ELIAS mit dem Beethovenchor Ludwigshafen und der Philharmonie Baden-Baden Für “recht dicke, starke, volle Chöre” und auch für ein großes romantisches Orchester sowie fünf Gesangssolisten hat Mendelssohn-Bartholdy sein Oratorium Elias geschrieben. Einen solchen starken Chor glaubte Klaus Arp mit den Beethovenchor Ludwigshafen, den Sänger der Musikalischen Gesellschaft Glasbena matica Ljubljana noch unterstützten, zur Verfügung zu haben, als er von eineinhalb Jahren die Aufführung dieses gewaltigen Werks mit der Baden-Badener Philharmonie vereinbarte. Mitten in der Probenarbeit starb Klaus Arp im Januar überraschend. Die musikalische Leitung hat Judith Kubitz, Kapellmeisterin der Philharmonie, übernommen und mit der Aufführung gezeigt, dass sie nicht nur eine temperamentvolle Orchesterdirigentin ist, sondern auch einen Laienschor mitreißen und zu Höchstleistungen anspornen kann. Begeisterte Bravo-Rufe am Ende waren nicht nur auf das grandiose, überwältigende Werk selbst zurückzuführen, sondern galten vor allem der außerordentlich gelungenen Aufführung von Chor, Orchester und Solisten.
Rheinpfalz, 8. Dezember 2015 Volkstümliches zur Weihnachtszeit Hauptwerk des Abends war das “Gloria” für Chor, Blechbläser, Orgel und Schlagzeug von John Rutter - frische, eingängige Musik, von knackigen, prägnanten Rythmen bestimmt. Klaus Arp und der Beethovenchor bewältigen die Herausforderungen sicher, der Chor lieferte eine sehr lebendige mitreissende Wiedergabe. Gut hörbar und strukturiert bei den leisen Passagen wie im Fortissimo, wo der Chor gegen die geballte Bläserwucht ansingen musste, verstand er es , auch die mächtigen Steigerungen effektvoll herüberzubringen. Es folgten die Weihnachtslieder op. 8 von Peter Cornelius in einer Bearbeitung von Klaus Arp für Chor und Bläser. Die spätromantisch-chromatisch gewürzte Tonsprache bildet einen eigenwilligen Kontrast zu den heimeligen Texten, wirkt aber durchaus reizvoll und wurden vom Beethovenchor jederzeit souverän gemeistert. Den letzten Teil des Abends bildeten traditionelle Weihnachtslieder, ebenfalls von Klaus Arp instrumentiert. Umrahmt von zwei alten Hirten - und Rosenliedern gab es einen Block mit romantisch geprägten Liedern aus Schweden und Polen, darunter das bekannte “Santa Lucia” und eine Rarität: Beethovens Bearbeitung des sizilianischen Volksliedes “O sanctissima”, das in leicht veränderter Form später zum Weihnachtslied “O du fröhliche” wurde. Alle Lieder wurden vom Beethovenchor klangvoll und bewegend gesungen. Mannheimer Morgen, 14. Dezember 2015 Festklänge finden Beifall Die Vorweihnachtszeit ist selten eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit. Für die entspannte Weihnachtsstimmung kann Musik sorgen und das dachte auch das Publikum beim Besuch des Weihnachtskonzerts des Beethovenchores. Zu Beginn präsentierte der Chor das “Gloria” des englischen Komponisten John Rutter. Gemeinsam mit dem Mannheimer Blech, das sich aus Bläsern der Musikhochschule Mannheim zusammensetzt, erfüllten die Chorsänger die gut besuchte Friedenskirche mit dem festlichen Klang des Werkes. Insbesondere beim imposanten Finale war den Musikern die Freude an dem Stück anzusehen und vor allem anzuhören. Danach präsentierten Chor und Bläser bekannte und unbekannte Weihnachtslieder. Bei der Erstellung des Programms hatte Klaus Arp auf die internationale Vielfalt geachtet. Zum Ende stimmten die Besucher in “O du fröhliche” und “Es ist ein Ros’ entsprungen” ein. Das gemeinsame Singen rundete den besinnlichen Abend ab, für den sich das Publikum mit viel Beifall bedankt.
Pressestimmen
Rheinpfalz, 30. März 2015 Markante Präsenz: der Beethovenchor bei dem Konzert in der Ludwigshafener Friedenskirche Zwei Werke recht unterschiedlicher Art hatte der Beethovenchor für sein Frühjahrskonzert ausgewählt: Ludwig van Beethovens einziges und selten aufgeführtes Oratorium ‘Christus am Ölberge’ und das ‘Requiem’ von Gabriel Fauré. Beide Kompositionen ließen Klaus Arp und der Beethovenchor, begleitet vom Kurpfälzischem Kammerorchester, in packenden Wiedergaben hören. ‘Christus am Ölberge’ stellt auch für viele Beethoven-geschulte Hörer Neuland dar. Dabei ist es ein überaus reizvolles Werk, opernhaft in der Anlage und Klang. Klaus Arp stellte den opernhaften Tonfall heraus, setzte auf Stringenz und kraftvolle Akzente, ließ ausdrucksvoll und affektbetont singen und spielen. So entstand eine geradezu atemberaubende Wiedergabe. Markant, mit bühnenhafter Präsenz sang der Beethovenchor seinen Part. Gabriel Fraués ‘Requiem’ wird oft das "stille Requiem" genannt, wegen seines introspektiven, lyrischen Charakters. Kraftvoll-markante Fortissimo- Stellen mit Pauken und Trompeten gibt es nur wenige. Farbenreich und voll, doch immer unter dem Aspekt des Lyrischen erklang das Werk unter Arps Händen, auch hier eine stilistisch adäquate zwingende Wiedergabe. Der Beethovenchor kam noch besser zur Geltung, wo er große, ausschwingende Linien singen durfte - klangschö n, sicher und im Verhältnis der Stimmen gut ausbalanciert.
Rheinpfalz, 25. November 2014 Zum Jubiläum viermal Beethoven Mit Glanz und Gloria hat der Beethovenchor bei einem Festkonzert im Pfalzbau die Jubiläumsfeier zu seinem 90-jährigen Bestehen begangen. Der Qualitätsstandard des Abends unter der Leitung von Klaus Arp sprach mit Nachdruck für die vorzügliche Verfassung des Jubliars. Bei der ehrgeizigen Programmgestaltung hatte man auf selten gespielte, dabei außerordentlich wertvolle Stücke gesetzt. Zu hören war das Oratorium "Christus am Ölberge", "Meeresstille und glückliche Fahrt" nach zwei Gedichten von Goethe, die Konzertarie "Ah! Perfido" und zum Schluss die "Chorfantasie". Das Programm war also klug gewählt und wirkte bei der Begegnung mit Kompositionen außerhalb des Standardrepertoires höchst reizvoll. Der durch die Vocapella Limburg verstärkte Chor nahm zunächst durch einen homogenen, ausgewogenen Klang für sich ein. Sein reglose Stille suggerierendes subtiles Pianossimo bei den lang gehaltenen Akkorden der "Meeresstille" war von atmosphärischer Dichte und demonstrierte verfeinerte vokale Klangkultur. Sehr wirkungsvoll wurde der Kontrast der erregten Gesten und Jubeltöne der "Glücklichen Fahrt" nachvollzogen. Überhaupt musizierten der sauber intonierende Chor und das Kurpfälzische Kammerorchester durchweg konzentriert, angespannt, emotions- und energiegeladen. Die erfreuliche künstlerische Bilanz des Abends sprach unmissverständlich für Klaus Arps kompetente Einstudierung. Mannheimer Morgen, 25. November 2014 Meeresstille und glückliche Fahrt Klanggewaltig und verstärkt durch hervorragende Solisten präsentierte sich der Beethovenchor bei seinem Jubiläumskonzert im Pfalzbau. Der traditionsreiche Chor blickt auf sein 90-jähriges Bestehen zurück - eine bewegte Zeit mit anspruchsvollen Konzerten auch in schwierigsten Zeiten.
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Rheinpfalz Ludwigshafen, 17. Juli 2017 Staatsphilharmonie mit Shakespeare-Vertonungen im Rosengarten u.a. Ein Sommernachtstraum von Felix Mendelssohn-Bartholdy Die Staatsphilharmonie musizierte leicht und atmosphärisch, die Sopranistinnen Sarm You und Angela Shin sowie der Frauenchor des Beethovenchors setzten anmutige sängerische Akzente, die entscheidend zu dem erfreulich geschlossenen Gesamtbild beitrugen. Mannheimer Morgen, 17. Juli 2017 Saisonabschluss mit Huldigung an Shakespeare. Steffens und die Staatsphilharmonie im Rosengarten Mannheim Mendelssohns Bühnenmusik zum „Sommernachtstraum“ wurde vorgestellt mit einer Textfassung von Hansgünther Heyme, der auch als sehr gewandter Sprecher fungierte. Die Aufführung beeindruckte durch hinreißend jubelnden Elan. Vorzüglich die von ihrem neuen Leiter Tristan Meister einstudierte Frauensektion des Beethovenchors und die beiden koreanischen Sopranistinnen Angela Shin und Saem You. Rheinpfalz Ludwigshafen, 12. Juni 2017 Hören und Staunen – Die Staatsphilharmonie spielt Brahms In Johannes Brahms‘ Werkverzeichnis findet man eine erstaunliche Anzahl von Chorwerken mit Orchester, von denen es die wenigstens in heutige Konzertprogramme schaffen. Alle sind die Kinder jener einst gewaltigen Chorkultur des 19. Jahrhunderts, die es in diesem Ausmaß leider nicht mehr gibt. Insofern sind das „Schicksalslied“ für gemischten Chor und die „Alt-Rhapsodie“ für Männerchor fast schon so etwas die noble Fossilien. Die Aufführung durch den mit der Vocapella Limburg vereinigten und bestens vorbereiteten Beethovenchor gelang vorzüglich
Rheinpfalz Ludwigshafen, 21. Novmber 2017 Ein Stück vom Himmel - Im Ludwigshafener Pfalzbau debütiert Tristan Meister am Pult des Beethovenchores mit Haydns “Schöpfung” Mit einer bemerkenswerten Aufführung des Haydn-Oratoriums “Die Schöpfung” erntete Tristan Meister als neuer Leiter des traditionsreichen Beethovenchores Ludwigshafen im Pfalzbau Beifallsstürme. Solisten-Terzett, Kammerphilharmonie Mannheim und eine bestens einstudierte Chorgemeinschaft bildete ein vorzügliches Ensemble. ……Mit den Solisten korrespondierte der trittsicher einstudierte und souverän agierende Beethovenchor, dem Tristan Meister vor allem in den die Teile jeweils beschließenden Tutti ein Höchstmaß an monumentaler Klangpracht entlockte. Rhythmisch akkurat, dynamisch flexibel und hellwach, parierte das große Ensemble die dezidierten Direktiven vom Pult punktgenau. Mannheimer Morgen, 22. November 2017 Klangvolles Freudenfest - Beethovenchor mit Dirigent Tristan Meister präsentiert Haydns “Die Schöpfung” Singt dem Herrn alle Stimmen! Dankt ihm alle seine Werke!”, hebt der Schlußchor in erhabener Freude an, umrankt von jubilierenden Streichern und prächtigen Bläsern. Rund 100 Stimmen sind es - die Sänger des Beethovenchores und Solisten - die im Pfalzbau Joseph Haydns “Die Schöpfung” zum glanzvollen Spiel der Kammerphilharmonie Mannheim hymnisch erklingen lassen. Am Taktstock: Tristan Meister, der als neuer Leiter des Chors die Nachfolge des vor fast zwei Jahren verstorbenen Klaus Arp angetreten hat. Souverän führt Meister durch Haydns Oratorium für drei Solostimmen, Chor und Orchester. ……. Ein farbenreiches wie nuanciertes Klangspektrum legt der Chor an den Tag: Von behutsamen Tönen zarten Frohlockens bis zu opulent aufwallenden Lobpreisungen zeigen die Sängerinnen und Sänger hervorragende Leistungen. Mit lautem und anhaltenden Applaus dankt das Publikum den Musikern und dem Dirigenten.
Rheinpfalz Ludwigshafen, 16. April 2018 Liebeslieder statt Oratorium - Der Beethovenchor mit einem Brahms-Programm in der Friedenskirche Recht ungewöhnlich war das Programm des Ludwigshafener Beethovenchores bei seinem Frühjahrskonzert. Keines der üblichen Oratorien oder großen Chorwerke gab es zu hören, sondern zwei Liederzyklen mit teilweise sehr knapp gefassten Einzelnummern, die „Liebesliederwalzer“ op. 52 und die „Neuen Liebeslieder“ von Johannes Brahms. Statt Orchester musste außerdem ein vierhändig gespieltes Klavier reichen. Dirigent Tristan Meister wollte seinen Chor einmal ohne viel tönendes Beiwerk präsentieren. Bei den Zuhörern kam das bestens an. ….nach kurzer Zeit, als der Chor sich warm gesungen hatte, durfte man sich über einen vollen und warmen, in allen Stimmen ausgewogenen, homogenen Chorklang erfreuen. Auch die Intonation war jetzt ganz rein. Der Beethovenchor reagierte präzise auf die Anweisungen seines engagiert agierenden Dirigenten, wurde allen ständig wechselnden Stimmungen gerecht, sang mal energisch, mal im süffigen Walzerton, mal ätherisch und dann wieder sehr intensiv. Am Ende war es eine runde Leistung, die allen Aspekten von Brahms‘ romantischem Chorzyklen gerecht wurde.
Rheinpfalz vom 18.12.2018 Voller und schöner Klang in allen Stimmlagen Weihnachtskonzert des Beethovenchors Ludwigshafen unter der Leitung von Tristan Meister im Konzertsaal des Pfalzbaus Beim festlichen Weihnachtskonzert des Beethovenchors Ludwigshafen im Konzertsaal des Pfalzbaus gab es zwei geistliche Chorwerke der Romantik zu hören und es war Romantik in exponiertester Form mit Felix Mendelssohns Vertonung des 42. Psalms „Wie der Hirsch schreit“ und Joseph Rheinbergers Adventskantate „Der Stern von Bethlehem“. Tristan Meister und der Beethovenchor im Verein mit den Solisten und dem Kurpfälzischen Kammerorchester bereiteten den Werken großartige Aufführungen. Meister hat den Beethovenchor im Jahr 2017 als Nachfolger des überraschend verstorbenen Klaus Arp übernommen und die Qualität nach der überaus verdienstvollen Ära Arp noch einmal gesteigert. Das legte jedenfalls der Ohrenschein nach diesem Konzert nahe. Das Konzept der offenen Proben hat gegriffen, man konnte die Mitgliederzahl um rund 20 steigern und verfügt jetzt über mehr als 100 Sänger. Das Klangbild ist voll und rund, was gerade der Musik der Romantik zugute kommt. Sowohl bei Mendelssohn als auch bei Rheinberger beeindruckten eine große Intonationssicherheit als auch ein ausgeglichener, in allen Stimmlagen voller und schöner Klang auch bei den Männerstimmen, wo es sonst oft Defizite gibt. Es gelang Meister, dem Chor eine große dynamische Spannweite zu entlocken. Der Beethovenchor zeigte sich nicht nur zu machtvoller Klangentfaltung und Steigerungen fähig (was meistens der leichtere Teil der Anforderungen ist), sondern auch zum feinen pianissimo. Auch in der Wahl der Tempi bewies der Dirigent ein glückliches Händchen, gab dem romantischen Gefühl Zeit zur Entfaltung, ohne auch nur ansatzweise zu schleppen. So erfuhren beide Kompositionen fast als optimal anzusehende Wiedergaben.
Mannheimer Morgen vom 17.06.2019 Applaus nach Oratorium Es muss nicht immer der „Messias“ sein, mag sich Tristan Meister gesagt haben, als er für seinen Beethovenchor Ludwigshafen nach einem Händel- Oratorium Ausschau hielt. Tatsächlich wurde der selten aufgeführte „Judas Maccabäus“ in der ausverkauften Friedenskirche zu einem triumphalen Erfolg, auch für die begleitende Kammerphilharmonie Mannheim und ein erstklassiges Solistenquartett, vor allem aber für den ausgewogen besetzten Chor und seinen souveränen Dirigenten. Die einzelnen Chorregister erreichen mühelos die Grenzbereiche, der Chorklang ist rund und voll, die Artikulation vorbildlich. Rheinpfalz vom 18.06.2019 Ein Gipfelwerk - Beethovenchor Ludwigshafen und Kammerphilharmonie Mannheim führen Händels „Judas Maccabäus“ auf Ein überaus attraktives Großprojekt hat der Beethovenchor vorgestellt. In der Ludwigshafener Friedenskirche stand ein Gipfelwerk der Chor-Orchesterliteratur auf dem Programm: Händels „Judas Maccabäus“. Am Pult stand Tristan Meister, der Leiter des Beethovenchores. Er fand wertvolle Mitstreiter in der Kammer- philharmonie Mannheim und einem vorzüglichen Gesangs-Soloquartett. Den Ansprüchen des grandiosen Werkes wurde die Aufführung weitgehend gerecht. Tristan Meister schaltete und waltete durchweg überlegen, mit großer Übersicht über die musikalische Architektur des Oratoriums. Er koordinierte mit sicherer Hand die Abläufe, als richtiger spiritus rector der Produktion animierte Meister den Apparat bei den dramatischen Verdichtungen stets zu angespannt energischer Musizierweise.
Chorproben jeden Mittwoch von 19:45-22:00 Uhr Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen
Rheinfpalz, 25. April 2016 Hohen Ansprüchen Genüge getan - der Beethovenchor mit ELIAS im Ludwigshafener Pfalzbau Mit seinem jüngsten Projekt hat der Beethovenchor Ludwigshafen erneut eine strenge hohe Herausforderung erfolgreich bestanden, stellt doch Mendelssohns Oratorium ELIAS hohe Ansprüche an die Ausführenden. Der durch den Chor der Musikalischen Gesellschaft Glasbena matica Ljubljana verstärkte Beethovenchor überzeugte durch ausgeglichenen, abgerundeten Klang, intensive, akzent- und kontrastfreudige Musizierhaltung und bei den beiden monumentalen Fugen, am Ende des ersten Teils und zum Schluss, durch gezielte Linienführung bei durchsichtigem Chorklang. Mannheimer Morgen, 26. April 2016 Konzert im Gedenken an Klaus Arp - Beethovenchor führt im Pfalzbau den ELIAS auf Die ersten Töne von Mendelssohns Oratorium ELIAS ertönen. Diese tragen bereits den mitreißenden Charakter des Werkes. Unter der Leitung von Judith Kubitz führen der Beethovenchor Ludwigshafen und die Baden-Badener Philharmonie dort den ELIAS auf. Mit einem vollen Klang und einer feierlichen Atmosphäre gelingt es ihnen, das Publikum zu überzeugen. Badische Neueste Nachrichten, 25. April 2016 Kapellmeisterin spornt Laienschor zu Höchstleistung an - Judith Kubitz leitet Aufführung des ELIAS mit dem Beethovenchor Ludwigshafen und der Philharmonie Baden-Baden Für “recht dicke, starke, volle Chöre” und auch für ein großes romantisches Orchester sowie fünf Gesangssolisten hat Mendelssohn-Bartholdy sein Oratorium Elias geschrieben. Einen solchen starken Chor glaubte Klaus Arp mit den Beethovenchor Ludwigshafen, den Sänger der Musikalischen Gesellschaft Glasbena matica Ljubljana noch unterstützten, zur Verfügung zu haben, als er von eineinhalb Jahren die Aufführung dieses gewaltigen Werks mit der Baden-Badener Philharmonie vereinbarte. Mitten in der Probenarbeit starb Klaus Arp im Januar überraschend. Die musikalische Leitung hat Judith Kubitz, Kapellmeisterin der Philharmonie, übernommen und mit der Aufführung gezeigt, dass sie nicht nur eine temperamentvolle Orchesterdirigentin ist, sondern auch einen Laienschor mitreißen und zu Höchstleistungen anspornen kann. Begeisterte Bravo-Rufe am Ende waren nicht nur auf das grandiose, überwältigende Werk selbst zurückzuführen, sondern galten vor allem der außerordentlich gelungenen Aufführung von Chor, Orchester und Solisten.
Pressestimmen
Rheinpfalz, 8. Dezember 2015 Volkstümliches zur Weihnachtszeit Hauptwerk des Abends war das “Gloria” für Chor, Blechbläser, Orgel und Schlagzeug von John Rutter - frische, eingängige Musik, von knackigen, prägnanten Rythmen bestimmt. Klaus Arp und der Beethovenchor bewältigen die Herausforderungen sicher, der Chor lieferte eine sehr lebendige mitreissende Wiedergabe. Gut hörbar und strukturiert bei den leisen Passagen wie im Fortissimo, wo der Chor gegen die geballte Bläserwucht ansingen musste, verstand er es , auch die mächtigen Steigerungen effektvoll herüberzubringen. Es folgten die Weihnachtslieder op. 8 von Peter Cornelius in einer Bearbeitung von Klaus Arp für Chor und Bläser. Die spätromantisch-chromatisch gewürzte Tonsprache bildet einen eigenwilligen Kontrast zu den heimeligen Texten, wirkt aber durchaus reizvoll und wurden vom Beethovenchor jederzeit souverän gemeistert. Den letzten Teil des Abends bildeten traditionelle Weihnachtslieder, ebenfalls von Klaus Arp instrumentiert. Umrahmt von zwei alten Hirten - und Rosenliedern gab es einen Block mit romantisch geprägten Liedern aus Schweden und Polen, darunter das bekannte “Santa Lucia” und eine Rarität: Beethovens Bearbeitung des sizilianischen Volksliedes “O sanctissima”, das in leicht veränderter Form später zum Weihnachtslied “O du fröhliche” wurde. Alle Lieder wurden vom Beethovenchor klangvoll und bewegend gesungen. Mannheimer Morgen, 14. Dezember 2015 Festklänge finden Beifall Die Vorweihnachtszeit ist selten eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit. Für die entspannte Weihnachtsstimmung kann Musik sorgen und das dachte auch das Publikum beim Besuch des Weihnachtskonzerts des Beethovenchores. Zu Beginn präsentierte der Chor das “Gloria” des englischen Komponisten John Rutter. Gemeinsam mit dem Mannheimer Blech, das sich aus Bläsern der Musikhochschule Mannheim zusammensetzt, erfüllten die Chorsänger die gut besuchte Friedenskirche mit dem festlichen Klang des Werkes. Insbesondere beim imposanten Finale war den Musikern die Freude an dem Stück anzusehen und vor allem anzuhören. Danach präsentierten Chor und Bläser bekannte und unbekannte Weihnachtslieder. Bei der Erstellung des Programms hatte Klaus Arp auf die internationale Vielfalt geachtet. Zum Ende stimmten die Besucher in “O du fröhliche” und “Es ist ein Ros’ entsprungen” ein. Das gemeinsame Singen rundete den besinnlichen Abend ab, für den sich das Publikum mit viel Beifall bedankt.
Rheinpfalz, 30. März 2015 Markante Präsenz: der Beethovenchor bei dem Konzert in der Ludwigshafener Friedenskirche Zwei Werke recht unterschiedlicher Art hatte der Beethovenchor für sein Frühjahrskonzert ausgewählt: Ludwig van Beethovens einziges und selten aufgeführtes Oratorium ‘Christus am Ölberge’ und das ‘Requiem’ von Gabriel Fauré. Beide Kompositionen ließen Klaus Arp und der Beethovenchor, begleitet vom Kurpfälzischem Kammerorchester, in packenden Wiedergaben hören. ‘Christus am Ölberge’ stellt auch für viele Beethoven- geschulte Hörer Neuland dar. Dabei ist es ein überaus reizvolles Werk, opernhaft in der Anlage und Klang. Klaus Arp stellte den opernhaften Tonfall heraus, setzte auf Stringenz und kraftvolle Akzente, ließ ausdrucksvoll und affektbetont singen und spielen. So entstand eine geradezu atemberaubende Wiedergabe. Markant, mit bühnenhafter Präsenz sang der Beethovenchor seinen Part. Gabriel Fraués ‘Requiem’ wird oft das "stille Requiem" genannt, wegen seines introspektiven, lyrischen Charakters. Kraftvoll-markante Fortissimo-Stellen mit Pauken und Trompeten gibt es nur wenige. Farbenreich und voll, doch immer unter dem Aspekt des Lyrischen erklang das Werk unter Arps Händen, auch hier eine stilistisch adäquate zwingende Wiedergabe. Der Beethovenchor kam noch besser zur Geltung, wo er große, ausschwingende Linien singen durfte - klangschö n, sicher und im Verhältnis der Stimmen gut ausbalanciert.
Rheinpfalz, 25. November 2014 Zum Jubiläum viermal Beethoven Mit Glanz und Gloria hat der Beethovenchor bei einem Festkonzert im Pfalzbau die Jubiläumsfeier zu seinem 90- jährigen Bestehen begangen. Der Qualitätsstandard des Abends unter der Leitung von Klaus Arp sprach mit Nachdruck für die vorzügliche Verfassung des Jubliars. Bei der ehrgeizigen Programmgestaltung hatte man auf selten gespielte, dabei außerordentlich wertvolle Stücke gesetzt. Zu hören war das Oratorium "Christus am Ölberge", "Meeresstille und glückliche Fahrt" nach zwei Gedichten von Goethe, die Konzertarie "Ah! Perfido" und zum Schluss die "Chorfantasie". Das Programm war also klug gewählt und wirkte bei der Begegnung mit Kompositionen außerhalb des Standardrepertoires höchst reizvoll. Der durch die Vocapella Limburg verstärkte Chor nahm zunächst durch einen homogenen, ausgewogenen Klang für sich ein. Sein reglose Stille suggerierendes subtiles Pianossimo bei den lang gehaltenen Akkorden der "Meeresstille" war von atmosphärischer Dichte und demonstrierte verfeinerte vokale Klangkultur. Sehr wirkungsvoll wurde der Kontrast der erregten Gesten und Jubeltöne der "Glücklichen Fahrt" nachvollzogen. Überhaupt musizierten der sauber intonierende Chor und das Kurpfälzische Kammerorchester durchweg konzentriert, angespannt, emotions- und energiegeladen. Die erfreuliche künstlerische Bilanz des Abends sprach unmissverständlich für Klaus Arps kompetente Einstudierung. Mannheimer Morgen, 25. November 2014 Meeresstille und glückliche Fahrt Klanggewaltig und verstärkt durch hervorragende Solisten präsentierte sich der Beethovenchor bei seinem Jubiläumskonzert im Pfalzbau. Der traditionsreiche Chor blickt auf sein 90-jähriges Bestehen zurück - eine bewegte Zeit mit anspruchsvollen Konzerten auch in schwierigsten Zeiten.
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Rheinpfalz Ludwigshafen, 17. Juli 2017 Staatsphilharmonie mit Shakespeare-Vertonungen im Rosengarten u.a. Ein Sommernachtstraum von Felix Mendelssohn- Bartholdy Die Staatsphilharmonie musizierte leicht und atmosphärisch, die Sopranistinnen Sarm You und Angela Shin sowie der Frauenchor des Beethovenchors setzten anmutige sängerische Akzente, die entscheidend zu dem erfreulich geschlossenen Gesamtbild beitrugen. Mannheimer Morgen, 17. Juli 2017 Saisonabschluss mit Huldigung an Shakespeare. Steffens und die Staatsphilharmonie im Rosengarten Mannheim Mendelssohns Bühnenmusik zum „Sommernachtstraum“ wurde vorgestellt mit einer Textfassung von Hansgünther Heyme, der auch als sehr gewandter Sprecher fungierte. Die Aufführung beeindruckte durch hinreißend jubelnden Elan. Vorzüglich die von ihrem neuen Leiter Tristan Meister einstudierte Frauensektion des Beethovenchors und die beiden koreanischen Sopranistinnen Angela Shin und Saem You. Rheinpfalz Ludwigshafen, 12. Juni 2017 Hören und Staunen Die Staatsphilharmonie spielt Brahms In Johannes Brahms‘ Werkverzeichnis findet man eine erstaunliche Anzahl von Chorwerken mit Orchester, von denen es die wenigstens in heutige Konzertprogramme schaffen. Alle sind die Kinder jener einst gewaltigen Chorkultur des 19. Jahrhunderts, die es in diesem Ausmaß leider nicht mehr gibt. Insofern sind das „Schicksalslied“ für gemischten Chor und die „Alt-Rhapsodie“ für Männerchor fast schon so etwas die noble Fossilien. Die Aufführung durch den mit der Vocapella Limburg vereinigten und bestens vorbereiteten Beethovenchor gelang vorzüglich
Rheinpfalz Ludwigshafen, 21. Novmber 2017 Ein Stück vom Himmel - Im Ludwigshafener Pfalzbau debütiert Tristan Meister am Pult des Beethovenchores mit Haydns “Schöpfung” Mit einer bemerkenswerten Aufführung des Haydn- Oratoriums “Die Schöpfung” erntete Tristan Meister als neuer Leiter des traditionsreichen Beethovenchores Ludwigshafen im Pfalzbau Beifallsstürme. Solisten-Terzett, Kammer- philharmonie Mannheim und eine bestens einstudierte Chorgemeinschaft bildete ein vorzügliches Ensemble. ……Mit den Solisten korrespondierte der trittsicher einstudierte und souverän agierende Beethovenchor, dem Tristan Meister vor allem in den die Teile jeweils beschließenden Tutti ein Höchstmaß an monumentaler Klangpracht entlockte. Rhytmisch akkurat, dynamisch flexibel und hellwach, parierte das große Ensemble die dezidierten Direktiven vom Pult punktgenau. Mannheimer Morgen, 22. November 2017 Klangvolles Freudenfest - Beethovenchor mit Dirigent Tristan Meister präsentiert Haydns “Die Schöpfung” “Singt dem Herrn alle Stimmen! Dankt ihm alle seine Werke!”, hebt der Schlußchor in erhebener Freude an, umrankt von jubilierenden Streichern und prächtigen Bläsern. Rund 100 Stimmen sind es - die Sänger des Beethovenchores und Solisten - die im Pfalzbau Joseph Haydns “Die Schöpfung” zum glanzvollen Spiel der Kammerphilharmonie Mannheim hymnisch erklingen lassen. Am Taktstock: Tristan Meister, der als neuer Leiter des Chors die Nachfolge des vor fast zwei Jahren verstorbenen Klaus Arp angetreten hat. Souverän führt Meister durch Haydns Oratorium für drei Solostimmen, Chor und Orchester. ……. Ein farbenreiches wie nuanciertes Klangspektrum legt der Chor an den Tag: Von behutsamen Tönen zarten Frohlockens bis zu opulent aufwallenden Lobpreisungen zeigen die Sängerinnen und Sänger hervorragende Leistungen. Mit lautem und anhaltenden Applaus dankt das Publikum den Musikern und dem Dirigenten.
Rheinpfalz Ludwigshafen, 16. April 2018 Liebeslieder statt Oratorium - Der Beethovenchor mit einem Brahms-Programm in der Friedenskirche Recht ungewöhnlich war das Programm des Ludwigshafener Beethovenchores bei seinem Frühjahrskonzert. Keines der üblichen Oratorien oder großen Chorwerke gab es zu hören, sondern zwei Liederzyklen mit teilweise sehr knapp gefassten Einzelnummern, die „Liebesliederwalzer“ op. 52 und die „Neuen Liebeslieder“ von Johannes Brahms. Statt Orchester musste außerdem ein vierhändig gespieltes Klavier reichen. Dirigent Tristan Meister wollte seinen Chor einmal ohne viel tönendes Beiwerk präsentieren. Bei den Zuhörern kam das bestens an. ….nach kurzer Zeit, als der Chor sich warm gesungen hatte, durfte man sich über einen vollen und warmen, in allen Stimmen ausgewogenen, homogenen Chorklang erfreuen. Auch die Intonation war jetzt ganz rein. Der Beethovenchor reagierte präzise auf die Anweisungen seines engagiert agierenden Dirigenten, wurde allen ständig wechselnden Stimmungen gerecht, sang mal energisch, mal im süffigen Walzerton, mal ätherisch und dann wieder sehr intensiv. Am Ende war es eine runde Leistung, die allen Aspekten von Brahms‘ romantischem Chorzyklen gerecht wurde.
Rheinpfalz vom 18.12.2018 Voller und schöner Klang in allen Stimmlagen Weihnachtskonzert des Beethovenchors Ludwigshafen unter der Leitung von Tristan Meister im Konzertsaal des Pfalzbaus Beim festlichen Weihnachtskonzert des Beethovenchors Ludwigshafen im Konzertsaal des Pfalzbaus gab es zwei geistliche Chorwerke der Romantik zu hören und es war Romantik in exponiertester Form mit Felix Mendelssohns Vertonung des 42. Psalms „Wie der Hirsch schreit“ und Joseph Rheinbergers Adventskantate „Der Stern von Bethlehem“. Tristan Meister und der Beethovenchor im Verein mit den Solisten und dem Kurpfälzischen Kammerorchester bereiteten den Werken großartige Aufführungen. Meister hat den Beethovenchor im Jahr 2017 als Nachfolger des überraschend verstorbenen Klaus Arp übernommen und die Qualität nach der überaus verdienstvollen Ära Arp noch einmal gesteigert. Das legte jedenfalls der Ohrenschein nach diesem Konzert nahe. Das Konzept der offenen Proben hat gegriffen, man konnte die Mitgliederzahl um rund 20 steigern und verfügt jetzt über mehr als 100 Sänger. Das Klangbild ist voll und rund, was gerade der Musik der Romantik zugute kommt. Sowohl bei Mendelssohn als auch bei Rheinberger beeindruckten eine große Intonationssicherheit als auch ein ausgeglichener, in allen Stimmlagen voller und schöner Klang auch bei den Männerstimmen, wo es sonst oft Defizite gibt. Es gelang Meister, dem Chor eine große dynamische Spannweite zu entlocken. Der Beethovenchor zeigte sich nicht nur zu machtvoller Klangentfaltung und Steigerungen fähig (was meistens der leichtere Teil der Anforderungen ist), sondern auch zum feinen pianissimo. Auch in der Wahl der Tempi bewies der Dirigent ein glückliches Händchen, gab dem romantischen Gefühl Zeit zur Entfaltung, ohne auch nur ansatzweise zu schleppen. So erfuhren beide Kompositionen fast als optimal anzusehende Wiedergaben.
Mannheimer Morgen vom 17.06.2019 Applaus nach Oratorium Es muss nicht immer der „Messias“ sein, mag sich Tristan Meister gesagt haben, als er für seinen Beethovenchor Ludwigshafen nach einem Händel- Oratorium Ausschau hielt. Tatsächlich wurde der selten aufgeführte „Judas Maccabäus“ in der ausverkauften Friedenskirche zu einem triumphalen Erfolg, auch für die begleitende Kammerphilharmonie Mannheim und ein erstklassiges Solistenquartett, vor allem aber für den ausgewogen besetzten Chor und seinen souveränen Dirigenten. Die einzelnen Chorregister erreichen mühelos die Grenzbereiche, der Chorklang ist rund und voll, die Artikulation vorbildlich. Rheinpfalz vom 18.06.2019 Ein Gipfelwerk - Beethovenchor Ludwigshafen und Kammerphilharmonie Mannheim führen Händels „Judas Maccabäus“ auf Ein überaus attraktives Großprojekt hat der Beethovenchor vorgestellt. In der Ludwigshafener Friedenskirche stand ein Gipfelwerk der Chor- Orchesterliteratur auf dem Programm: Händels „Judas Maccabäus“. Am Pult stand Tristan Meister, der Leiter des Beethovenchores. Er fand wertvolle Mitstreiter in der Kammerphilharmonie Mannheim und einem vorzüglichen Gesangs-Soloquartett. Den Ansprüchen des grandiosen Werkes wurde die Aufführung weitgehend gerecht. Tristan Meister schaltete und waltete durchweg überlegen, mit großer Übersicht über die musikalische Architektur des Oratoriums. Er koordinierte mit sicherer Hand die Abläufe, als richtiger spiritus rector der Produktion animierte Meister den Apparat bei den dramatischen Verdichtungen stets zu angespannt energischer Musizierweise.