Chorproben immer Mittwoch von 19:45 - 22:00 Uhr - Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen 
Sängerinnen und Sänger, die bei einem unserer Projekte mitmachen möchten, melden sich bei Dr. Birgit Hummel, Vorstand des Beethovenchores Email  vorstand@beethovenchor-lu.de oder Eckart Meyer, Webmaster des Beethovenchores Telefon 06202/40 94 694  Email  webmaster@beethovenchor-lu.de Anmerkung: Kopieren Sie die obige Emailadresse und fügen diese in das Adressfeld einer neuen Email ein oder notieren Sie sich die Emailadresse, da diese zur Vermeidung von SPAM kein anklickbarer Link ist)
Projekte
Konzert 19. November 2017  18:00 Uhr Pfalzbau Ludwigshafen (Konzertsaal) Joseph Haydn Die Schöpfung Hob. XXI:2 Maria Bernius(Sopran)  Daniel Schreiber (Tenor)  Nikolaus Fluck (Bass) Kammerphilharmonie Mannheim Leitung: Tristan Meister Die Entstehung des Oratoriums Die Schöpfung verdanken wir der Begegnung Haydns mit der großen englischen Oratoriumstradition anlässlich seines ersten Englandaufenthaltes 1791-1792. Festzustehen scheint, dass Haydn von seiner zweiten Englandreise 1794/95 ein englischsprachiges Textbuch zu einem Oratorium über das Thema der Schöpfungsgeschichte nach Wien mitbrachte; ob – wie behauptet – dieses Libretto ursprünglich für Händel bestimmt war, ist allerdings unbewiesen. Baron Gottfried von Swieten kommt das Verdienst zu, dieses Libretto auf Wunsch Haydns übersetzt und in eine komponierbare Form gebracht zu haben. Als Quellen dienten zusätzlich das Buch Genesis der Bibel, John Miltons Epos Paradise lost und Psalmentexte. In der kunstvollen Dreiteiligkeit der Anlage folgte von Swieten der Vorlage. Hierbei umfasst der erste Teil die Tage eins bis vier der Schöpfungsgeschichte, der zweite Teil den fünften und sechsten Tag, während der dritte Teil Adam und Eva im Paradies schildert. Jeder Schöpfungstag, mit Ausnahme des ersten, wird abgeschlossen von einem Chor, dem mehrmals Solisten beigegeben sind. So treten der Erzengel Gabriel (Sopran), Uriel (Tenor) und Raphael (Bass) in Erscheinung, übernehmen in den Rezitativen die Funktion des Erzählers und teilen sich auch die Arien. Im dritten Teil werden dann zwei Duette von Eva (Sopran) und Adam (Bass) von zwei Rezitativen Uriels umrahmt, wobei das letzte Rezitativ den Sündenfall als Warnung andeutet. Den Abschluss bildet abermals ein hymnischer Chor der Danksagung
Konzert am 15. April 2018   18:00 Uhr Friedenskirche Ludwigshafen Johannes Brahms Liebesliederwalzer op. 52 Neue Liebeslieder op. 65 Tirza Härer (Sopran)    Thomas Jakobs (Tenor) Friederike Sieber und Wolf Reucher (Klavier) Leitung: Tristan Meister Die Texte stammen (mit einer Ausnahme) aus der Sammlung Polydora von Georg Friedrich Daumer, die aus freien Nachdichtungen internationaler Volksdichtungen besteht. Die vertonten Texte aus Daumers Sammlung beruhen auf russischen, polnischen und ungarischen Vorlagen. Die erste Sammlung op. 52 ist eine lockere Folge von Liebesliedern auf lyrisch-schwelgende, heiter-ironische, aber auch energisch-bestimmte Texte, über die der Komponist selbst urteilte: „Übrigens möchte ich doch riskieren, ein Esel zu heißen, wenn unsere Liebeslieder nicht einigen Leuten Freude machen.“ Demgegenüber handeln die Texte der zweiten Sammlung überwiegend von den Schattenseiten der Liebe: Misstrauen, Enttäuschung und Verzicht. Insgesamt ist festzustellen, dass Brahms durch seine inspirierte Vertonung von Daumers Texten eine literarisch wenig gehaltvolle Textgrundlage vor der endgültigen Vergessenheit bewahrte, was in der Musikgeschichte allerdings kein Einzelfall ist. Die 18 Liebeslieder-Walzer op. 52 entstanden im Sommer 1868. Vor der Veröffentlichung des Werkes im folgenden Jahr kam es zu einem Streit zwischen Brahms und seinem Verleger Simrock über die Besetzung des Werks: Simrock fügte dem Titel eigenmächtig die Bezeichnung „mit Gesang ad libitum“ zu, um größere Käuferschichten anzusprechen. Brahms stimmte widerwillig zu, beharrte aber darauf, die Gesangsstimmen mit zu veröffentlichen und eine reine Klavierausgabe erst später folgen zu lassen. Brahms erstellte später folgerichtig eine eigene Fassung für Klavier zu vier Händen ohne Gesang (op. 52a), die in vielen Details von den Klavierparts der gesungenen Ausgabe abweicht. Für die Gesangsparts hatte Brahms ursprünglich ausdrücklich eine Besetzung mit Solostimmen vorgesehen, und er wandte sich zunächst strikt gegen chorische Aufführungen. Als er später eine chorische Aufführung als „musterhaft“ lobte, hatte er seine Meinung in diesem Punkt möglicherweise geändert. Eine Bearbeitung einer Auswahl von 9 Liedern für Orchester, ebenfalls mit Gesang ad libitum, erstellte Brahms für eine Aufführung 1870. Sie erschien allerdings erst 1938 im Druck. Wegen des großen Erfolgs der ersten Sammlung ließ Brahms 1874 die zweite Sammlung von 15 weiteren Liedern als Neue Liebeslieder op. 65 folgen
Vorschau auf weitere Projekte 16. Dezember 2018  Josef Rheinberger Weihnachtskantate “Der Stern von Bethlehem” Felix Mendelssohn-Bartholdy Psalm 42 “Wie der Hirsch schreit” Herbst 2019 Georg Friedrich Händel “Judas Maccabäus” 5. Januar 2020 zum Beethoven-Jahr (250. Geburtstag) Ludwig van Beethoven “Missa solemnis” Herbst 2020 Ludwig van Beethoven “C-Dur Messe”
Chorproben jeden Mittwoch von 19:45-22:00 Uhr Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen
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Konzert 19. November 2017  18:00 Uhr Pfalzbau Ludwigshafen (Konzertsaal) Joseph Haydn Die Schöpfung Hob. XXI:2 Maria Bernius (Sopran)  Daniel Schreiber (Tenor)  Nikolaus Fluck (Bass) Kammerphilharmonie Mannheim Leitung: Tristan Meister Die Entstehung des Oratoriums Die Schöpfung verdanken wir der Begegnung Haydns mit der großen englischen Oratoriumstradition anlässlich seines ersten Englandaufenthaltes 1791-1792. Festzustehen scheint, dass Haydn von seiner zweiten Englandreise 1794/95 ein englischsprachiges Textbuch zu einem Oratorium über das Thema der Schöpfungsgeschichte nach Wien mitbrachte; ob – wie behauptet – dieses Libretto ursprünglich für Händel bestimmt war, ist allerdings unbewiesen. Baron Gottfried von Swieten kommt das Verdienst zu, dieses Libretto auf Wunsch Haydns übersetzt und in eine komponierbare Form gebracht zu haben. Als Quellen dienten zusätzlich das Buch Genesis der Bibel, John Miltons Epos Paradise lost und Psalmentexte. In der kunstvollen Dreiteiligkeit der Anlage folgte von Swieten der Vorlage. Hierbei umfasst der erste Teil die Tage eins bis vier der Schöpfungsgeschichte, der zweite Teil den fünften und sechsten Tag, während der dritte Teil Adam und Eva im Paradies schildert. Jeder Schöpfungstag, mit Ausnahme des ersten, wird abgeschlossen von einem Chor, dem mehrmals Solisten beigegeben sind. So treten der Erzengel Gabriel (Sopran), Uriel (Tenor) und Raphael (Bass) in Erscheinung, übernehmen in den Rezitativen die Funktion des Erzählers und teilen sich auch die Arien. Im dritten Teil werden dann zwei Duette von Eva (Sopran) und Adam (Bass) von zwei Rezitativen Uriels umrahmt, wobei das letzte Rezitativ den Sündenfall als Warnung andeutet. Den Abschluss bildet abermals ein hymnischer Chor der Danksagung
Konzert am 15. April 2018   18:00 Uhr Friedenskirche Ludwigshafen Johannes Brahms Liebesliederwalzer op. 52 Neue Liebeslieder op. 65 Tirza Härer (Sopran)    Thomas Jakobs (Tenor) Friederike Sieber und Wolf Reucher (Klavier) Leitung: Tristan Meister
Vorschau auf weitere Projekte 16. Dezember 2018  Josef Rheinberger Weihnachtskantate “Der Stern von Bethlehem” Felix Mendelssohn-Bartholdy Psalm 42 “Wie der Hirsch schreit” Herbst 2019 Georg Friedrich Händel “Judas Maccabäus” 5. Januar 2020 zum Beethoven-Jahr (250. Geburtstag) Ludwig van Beethoven “Missa solemnis” Herbst 2020 Ludwig van Beethoven “C-Dur Messe”